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Nachträgliche Horizontalsperre

Bei der Ausführung einer nachträglichen Horizontalsperre wird das Mauerwerk einer feuchten Wand in mehrreihiger, versetzter Anordnung zu ungefähr 3/4 der Mauerstärke horizontal angebohrt. Der Packerabstand ist unbedingt den Gegebenheiten des Sanierungsbereiches anzupassen, um eine vollständige Sättigung mit Injektionsmittel zu sichern. Die Bohrlöcher haben im Normalfall einen Durchmesser von 14 mm. Übrigens arbeiten wir nach dem WTA Merkblatt.

Horizontalsperre
Horizontalsperre

Bei dem Injektionsverfahren gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk müssen teilweise bei geringem Materialfluß über längere Zeit hohe Drücke aufgewendet werden, um die feinporösen Strukturen ebenfalls zu befüllen. Das nicht nur die Lagerfugen im Mauerwerk abgedichtet werden, sondern auch dichte Strukturen wie Ziegelsteine, zeigen diverse Analysen. Sicher ist, das bei der niedrigen Viskosität der von uns angewandten Gele und durch unser Injektionsequipment erreichbaren Injektionsdrücke im Mikrokapillarbereich liegen.

Eine Horizontalsprerre im Mauerwerk mittels Paraffininjektion (z.B. Isotec) oder drucklose Injektionsverfahren  (z.B. MEM, Veinal) kommen für uns nicht in Frage.
Die Kosten einer nachträglichen Horizontalsperre ermitteln wir immer objektbezogen.

Info:  Ausschreibungstext Horizontalsperre

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